Karl Ludwig von Knebel - In Jena am Neutor 1804–1810
Eine Sammlung aus Tagebüchern und Briefen
Im Hellfeldschen Haus am Neutor erlebte Goethes „Ur-Freund“ Karl Ludwig von Knebel von 1804 bis 1810 entscheidende Momente der Thüringer Geschichte und der Weltgeschichte: die Folgen der Universitätskrise, die Schlacht bei Jena, den Erfurter Fürstenkongress etc. Die Ereignisse im Großen schlugen sich dabei in seinen Schreibkalendern und Briefen ebenso nieder wie ganz alltägliche Momente. Die bislang ungedruckten und außerhalb der Goetheforschung noch nie ausgewerteten Schreibkalender Knebels, ergänzt durch eine umfangreiche Zusammenstellung Knebelscher Korrespondenz, ermöglichen Einblicke in die sozialen und ökonomischen Verhältnisse der Universitätsstadt Jena im ersten Jahrzehnt nach 1800. Das sonst gesichtslose Gros der Jenaer Stadtgesellschaft nimmt in Knebels Schreibkalendern Gestalt an und erfüllt so das Jenaer Adressbuch von 1810 mit Leben. Zugleich bietet diese Edition ein erweitertes Bild für Studien zu den namhafteren Zeitgenossen Knebels, wie Goethe, Hegel, Jean Paul oder Wieland – schließlich auch zu den vielen Frauen der Goethezeit, mit denen Knebel einen umfangreichen literarisch-politischen Briefwechsel führte.
Broschur, 816 Seiten, mit vereinzelten Abbildungen
29,00 €
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